Die 2012 Psyop und der Polsprung

von | Artikel, Phönix-Hypothese

War der Hype um 2012 eine gezielte PsyOp?

Viele Themen, die meine Phönix-Hypothese anspricht, erfuhren bereits einen Hype um das Jahr 2012, was in Retrospektive heute wie eine gezielte PsyOp wirkt. Es scheint fast so, als wurde die Diskussion bestimmter Sachverhalte vor mehr als 10 Jahren künstlich hochgekocht, um sie dann der Lächerlichkeit Preis zu geben. Das führt heute dazu, dass Themen wie der Polsprung nur müde belächelt werden, weil diese Ereignisse fest mit dem 2012Mythos assoziiert werden. Dieser Artikel soll dazu dienen, diese Entwicklung aufzuarbeiten.

Wer hat den 2012-Hype ausgelöst?

Es ist im Nachhinein schwer zu rekonstruieren, wer diesen Mythos initiiert hat und wer nur Trittbrettfahrer dieses Memes war. Viele Finger zeigen auf Zecharia Sitchin und seine Prognosen bezüglich Nibiru basierend auf seinen Übersetzungen der sumerischen Tafeln. Erst viele Jahre nach 2012 wurde mir klar, dass Sitchin gravierende Fehler in seine Datierungen gemacht hat. Beispielsweise interpretierte er die Zählung der „Schahs“ als Jahre. Jedoch wird in den alten Kalendersystemen fast ausschließlich in Tagen gezählt. Wenn man jedoch Tage für Jahre hält, dann ergeben sich enorme Diskrepanzen.

Doch wir müssen uns gar nicht in Details verlieren. Grundsätzlich ist auffällig, dass die Hysterie und der Hype um das Jahr 2012 lange im Vorfeld von den Mainstreammedien und Hollywood aufgegriffen und in das Massenbewusstsein implementiert wurde. Das klassische Beispiel in dem Sachverhalt ist der Roland Emmerich Film „2012“. Er wurde von einer beispiellosen Medienkampagne und etlichen Büchern begleitet. In vielen dieser Publikationen wurde ein apokalyptisches Weltende prognostiziert und fest mit diesem Datum assoziiert. Zudem erzwang man eine Verknüpfung mit dem Mayakalender.

Der Roland Emmerich Film

Als wichtigster Protagonist, im Kontext um den 2012-Hype, der mit 2008 anfing, Fahrt aufzunehmen, muss man den Film von Roland Emmerich erwähnen. Wie in Emmerich-Filmen üblich verschmelzen in diesen Hollywoodstreifen interessante Theorien mit absolut fiktiven und teilweise lächerlichen Elementen. Das Thema einer kataklystischen Endmantelverschiebung nach Charles Hapgood wird hier mit Popkornkino zu einem Potpourri vermischt. Es gibt keine Erwähnung der DUMBs, Bevölkerungskontrolle oder einem Kriegsszenario. Stattdessen sollen Archen das Überleben der Menschheit retten. Mit voller Absicht werden Referenzen aus echten Verschwörungen benutzt, um sie in dem Plot in einen völlig fiktiven Sachverhalt zu integrieren. Beispielsweise wird im Film ein Mord an einem einflussreichen Museumsdirektor ausgerechnet in dem Tunnel inszeniert, in dem auch Lady Di gestorben ist.

Trailer 2012

Selbst Hapgood und Einstein werden in dem Streifen als Referenz erwähnt, um der Grundstory mehr Glaubwürdigkeit zu geben – oder den Wissenschaftlern die Glaubwürdigkeit zu nehmen. Je nachdem, wie man das sehen möchte, ergibt sich hier eine versteckte Intension. Auch der Maya Kalender bekommt eine prominente Rolle in dem Film. Wenn es jedoch einen Aspekt gibt, der sich dicht an der Realität orientiert, wie ich sie in unserer gegenwärtigen Situation wahrnehme, dann ist das die Darstellung der Geheimhaltung.

Polsprung wird erklärt in 2012

Jedoch wirkt es aus einer bestimmten Metaebene fast so, als wäre der ganze Film so eine Art unterschwellige Rechtfertigung dafür, dass das System die Menschen nie über ein zukünftiges Ereignis dieser Kategorie in Kenntnis setzen dürfe. Da eine Panik alle Vorbereitung zunichtemachen würde, muss selbst einer der sympathischen Hauptcharaktere im Film einsehen, dass Mord und Verschwörung probate Mittel sind, um die Geheimhaltung zu gewährleisten. Tatsächlich scheint es so, als wollte das System durch Emmerich hierzu um Verständnis werben.

Argumentation der Geheimhaltung

Vielleicht hat irgendwann diese Propaganda auf mich gewirkt, oder die Ereignisse ab 2020 haben mich einer gewissen naiven Illusion über die Natur der Massen beraubt. Fakt bleibt, dass ich für mich mittlerweile nachvollziehen kann, dass selbst eine hypothetische Koalition aus humanistisch orientierten Staaten, die sich effektiv auf einen Polsprung vorbereiten möchte, nicht die Bevölkerung informieren kann, ohne ihre Ambitionen zu gefährden. Wissend um die wahre „Kaltherzigkeit“ des Systems ist es daher äußerst plausibel für mich, dass die Wissenden die Bevölkerung nie vorwarnen würden.

Die Hollywoodproduktion «2012» hat zusammenfassend also verschiedene Fliegen mit einer Klappe erschlagen. Zunächst assoziierten sie das Thema Polsprung im kollektiven Gedächtnis mit humoristisch angehauchter Popcorn-Unterhaltung. Zweitens verknüpfte der Film eine kataklysmische Erdkrustenverschiebung mit dem Jahr 2012 und sorgte dafür, dass der Hype um das Jahr weiter angefacht wurde, um dann das Feuer gezielt zu ersticken. Man könnte es auch kontrollierten Flächenbrand nennen. Zu guter Letzt diente das Machwerk von Roland Emmerich dazu, eine unterschwellige Rechtfertigung in das Unterbewusstsein der Menschen zu pflanzen.

Warum 2012 immer hochspekulativ war?

Selbst wenn der Maya Kalender sich tatsächlich an den zyklischen Polsprüngen orientiert und angenommen, dass die Umrechnung dieses Systems auf unsere jetzige Zeitrechnung 2012 ergibt, dann bleiben dennoch viele Fragen offen. Nicht nur, dass die Synchronisierung höchst umstritten war, so kommt noch hinzu, dass unser jetziger gregorianischer Kalender in sich bereits manipuliert wurde. Papst Gregor, nach dem das heute akzeptierte System benannt wurde, war nur der Letzte in einer langen Reihe von Manipulatoren, die „an der Uhr gedreht“ haben. Nur die wahren Eliten in den geheimen Zirkeln des Vatikans, der Jesuiten oder der Freimaurer wissen, was das korrekte Datum ist.

Francis Danby „Die Sintflut“
Francis Danby „Die Sintflut“

Wir müssen im Rahmen der Phönix Hypothese sogar davon ausgehen, dass ein primärer Grund hinter der Verschleierung und Verzerrung der Kalender darin besteht, das wahre Wissen um die Zyklen des periodischen Resets zu verbergen. Es ist daher nicht einmal auszuschließen, dass der nächste Polsprung exakt am 21.12.2012 stattfinden wird, nur ist völlig unklar, in welchem Jahr wir uns heute tatsächlich befinden.

Teilschuld der alternativen Szene

Auch wenn die alternativen Medien und Analysten nicht die Verursacher des 2012-Hype waren, so nahmen sie den Ball dennoch dankbar auf und ließen sich instrumentalisieren. Sie ließen sich auch von der Hysterie anstecken und spielten fleißig mit, selbst wenn sie durchaus eine hoffnungsvollere Vision damit verknüpften. In diesem Kontext bin auch ich persönlich nicht außen vor. Zusammen mit Dieter Broers produzierte ich im Jahr 2009 einen Dokumentarfilm mit dem Titel „(R)evolution 2012“.

(R)evolution 2012

Die Absicht war durchaus eine Positive. Dieter hatte in seiner Forschung erkannt, dass eine gravierende Änderung der Sonnenaktivitäten durchaus auch positive Effekte auf das Massenbewusstsein haben könnte. Angesichts der düsteren Prognosen, die Emmerich und Co bezüglich 2012 zeichneten, wollte er eine positive Gegenposition propagieren. Basierend auf der Vorstellung, dass Gedanken und Bewusstsein Realität schaffen, wollte er Zuversicht mit dem Datum assoziieren. Die Intension halte ich bis heute für sinnvoll, doch damit propagierten wir indirekt auch ein fiktives Datum und stützten die mutmaßlich gezielte PsyOp.

(R)evolution 2012 | Dieter Broers

Glücklicherweise war Dieter damals schon bewusst, dass das Datum aufgrund der erwähnten Fakten als höchst unsicher galt. Daher schnitten wir auch sehr bewusst folgende Aussage ganz an den Anfang des Dokumentarfilms:

Ich bin mir sicher, dass 2012 eine Veränderung eintreten wird. Die Frage ist nur, wann ist 2012?


Dieter Broers

Der Dokumentarfilm vertritt bis heute eine interessante These, auch wenn das Datum, mit dem der Inhalt assoziiert ist, lange Vergangenheit ist. Wir verzichteten damals mit voller Absicht darauf, auf Themen wie den physischen Polsprung oder Nibiru einzugehen. Unsere vornehmliches Ziel war es, die spirituellen Aspekte zu beleuchten und die Angst aus dem Spiel zu nehmen.

Zusammenfassung

Basierend auf meinen Beobachtungen gehe ich dringlich davon aus, dass der 2012-Hype eine gezielte PsyOp war. Das Kalkül dahinter ist multidimensional. Zunächst ging es darum, abzutasten, wie das kollektive Bewusstsein auf einen kontrollierten „Limited Hangout“ reagieren würde. Daraus konnten mit Sicherheit wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden, wie man zukünftig bspw. ähnliche Themen an der Massenwahrnehmung vorbeischleust. Ausserdem wurden viele Teilaspekte der Phönix Hypothese mit 2012 medial verbrannt und nachhaltig entschärft, da sie seither im Massenbewusstsein nur als „Zeitungsenten“ und falsche Panikmache im kollektiven Gedächtnis abgespeichert sind.

Auch wenn bestimmte Themen in dem Kontext nicht völlig vom Tisch sind, so werden sie fast ausschließlich im spirituellen Rahmen diskutiert. Das ist durchaus eine signifikante Ebene, jedoch ist sie nur eine Seite der Medaille. Ohne die physischen Aspekte zu berücksichtigen, wird damit nur eine gewisse Passivität gefördert, die auf eine positive äußere Intervention hofft. Nach meiner Erkenntnis ist es wichtig aus beiden Grundprinzipien, also These und Antithese, eine Synthese zu formulieren. Wir müssen uns demnach aktiv den geistigen wie physischen Herausforderungen stellen und aus der Kombination beider Prinzipien unsere Handlung ableiten.

Wenn wir nur die materielle Ebene sehen, dann kann sich schnell Resignation und Fatalismus einstellen. Sollten wir dagegen nur eine spirituelle Ebene betrachten, die rein positive Luftschlösser skizziert, dann vernachlässigen wir eventuell unsere fundamentale Aufgabe im Spiel des Lebens und diese besteht unter anderem darin, überhaupt im Spiel zu bleiben und auf mögliche Herausforderungen adäquat zu reagieren.

Über den Autor

Hallo, mein Name ist Christian Köhlert, ich bin Therapeut, Autor und Ersteller digitaler Inhalte. Primär lebe ich in Vauderens im Kanton Freiburg in der Schweiz. Ich habe mich schon immer für das interessiert, was man gemeinhin als „Okkultismus, Esoterik, hermetische Philosophien und Verschwörungstheorien“ bezeichnet. Die Essenz meiner Recherchen veröffentliche ich auf dieser Seite.

Christian Köhlert Autor der Phönix- und Matrix-Hypothese

3 Kommentare

  1. Günther Graf

    Sehr geehrter Herr Köhlert,

    in Ihrem Vortrag erwähnten sie, dass sie eine Diskussion über Ihre Hypothese anstossen möchten.
    Ihr Telegram-Kanal hat aktuell 617 Abonnenten. Wäre es nicht jetzt an der Zeit, die Kommentarfunktion in Ihrem Kanal freizugeben, damit die Diskussion anlaufen kann?

    Antworten
  2. herschelmann jörg

    Die russische Akademie der Wissenschaften hat nach RT.de in einer Studie den menschengemachten Klimawandel abgelehnt
    Sie bezieht sich auf einen erhöhten Kaliumisotopen -zerfall .der die gewaltige energiemenge von 1 W pro qm freisetzt .Damit wäre einiges erklärbar. Quelle : Russische Akademie der Wissenschaften : globale Erwärmung nicht vom Menschen verursacht. rt.de RTdeutsch

    Antworten

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