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Steht Göbekli Tepe unter WEF Kontrolle?

von | Jun 17, 2024 | Meta-Blog

Die möglichen Gründe, warum die Ausgrabungen
bei Göbekli Tepe keinen Fortschritt zeigen

Vor einigen Tagen wurde ich auf ein Video aufmerksam gemacht, welches behauptet, dass der mangelnde Fortschritt bei den Ausgrabungen von Göbekli Tepe mit dem World Economic Forum (WEF) in Verbindung gebracht werden. Den Beitrag habe ich unter den Absatz eingebunden, damit Sie sich selber einen Eindruck von den Zusammenhängen machen können.

Die kulturelle Bedeutung von Göbekli Tepe

Die Bedeutung dieser historischen Anlage in Bezug auf die großen Zyklen und der Geschichte der Menschheit kann man nicht überstrapazieren, da die Strukturen etwa vor 12.000 Jahren erbaut wurden, was dem Ende des letzten großen Yugas entsprechen würde. Darauf deuten unter anderem die Innenschriften des s.g. Geiersteins. Die Entdeckung von Göbekli Tepe hatte in den 90er Jahren die damals vorherrschende Schulmeinung über die Ursprünge hoch entwickelter Zivilisationen auf den Kopf gestellt. Dabei sind bisher nur 5 % der Anlage freigelegt worden. Das berücksichtigt nicht einmal die Möglichkeit, dass, ähnlich wie in Derinkuyu, noch umfassende unterirdische Strukturen vorhanden sein könnten.

Erste Phase der Ausgrabungen von Göbekli Tepe
Erste Phase der Ausgrabungen von Göbekli Tepe

Aus diesen Gründen ist es wohl nicht vermessen, zu behaupten, dass unter Göbekli Tepe vermutlich noch weitere schockierende Entdeckungen warten. Das Zurückhalten solcher Erkenntnisse bezeichnen manche Archäologen als Grenze zum Verbrechen an der Menschheit. Wenn man jedoch schaut, was der verlinkte Video-Beitrag in Bezug auf den Einfluss des WEF offenlegt, dann haben wir es hier scheinbar mit einer geschickten Hinhaltetaktik zu tun. Doch warum sollte die Organisation hinter Klaus Schwab nicht wollen, dass pikante historische Fakten auf den Tisch kommen? Hier kann ich nur spekulieren, aber ich vermute, dass die Implikationen in Bezug auf das Ende des nächsten Zyklus eine Rolle spielen könnte, wie ich es in meiner Phönix-Hypothese argumentiere.

Bevor ich ein paar Grundlagen zu Göbekli Tepe auflisten werde, sollte ich zunächst das besagte Video verlinken, welches die Einflussnahme vom World Economic Forum beleuchtet.

Video-Beitrag zum Einfluss des WEF auf Göbekli Tepe

Göbekli Tepe: Neubewertung der menschlichen Zivilisation

Göbekli Tepe, eine archäologische Stätte im Südosten der Türkei, hat unser Verständnis über die Ursprünge und die Datierung der modernen menschlichen Zivilisation revolutioniert. Entdeckt in den 1960er Jahren, aber erst nach umfangreichen Ausgrabungen in den 1990er Jahren weitreichend anerkannt, gilt Göbekli Tepe als der älteste bekannte Tempelkomplex der Welt. Seine Bedeutung liegt nicht nur in seinem Alter, das bis ins 10. Jahrtausend v. Chr. zurückreicht, sondern auch in dem, was es über das soziale und spirituelle Leben früher Menschen offenbart.

Infografik zu Göbekli Tepe (Link für große Version)

Eine monumentale Entdeckung

Göbekli Tepe liegt in der Nähe der Stadt Şanlıurfa und besteht aus einer Reihe großer, kreisförmiger Strukturen mit massiven Steinsäulen, von denen einige bis zu 20 Tonnen wiegen und über 5 Meter hoch sind. Diese Säulen sind mit kunstvollen Schnitzereien von Tieren, abstrakten Symbolen und humanoiden Figuren verziert. Im Gegensatz zu späteren monumentalen Strukturen gibt es keine Beweise für eine häusliche Besiedlung in Göbekli Tepe, was darauf hindeutet, dass es ein rein zeremonieller oder religiöser Ort war.

Der Visionär hinter der Entdeckung: Klaus Schmidt

Die Geschichte von Göbekli Tepe wäre unvollständig, ohne die entscheidende Rolle von Klaus Schmidt zu würdigen, dem Archäologen, der diese bemerkenswerte Stätte ins globale Rampenlicht rückte. Seine Hingabe, Vision und wissenschaftliche Strenge verwandelten einen vernachlässigten Hügel in eine der bedeutendsten archäologischen Entdeckungen unserer Zeit.

Klaus Schmidt während eines Vortrags

Klaus Schmidt wurde am 11. Dezember 1953 in Feuchtwangen, Deutschland, geboren. Er studierte Ur- und Frühgeschichte sowie klassische Archäologie an den Universitäten Erlangen und Heidelberg, wo er ein starkes Interesse an alten Zivilisationen und der frühen Menschheitsgeschichte entwickelte. Schmidts frühe Karriere war geprägt von umfangreicher Feldarbeit und Forschung im Nahen Osten, insbesondere in der Türkei, die den Grundstein für seine zukünftigen Entdeckungen legte.

Entdeckung und Ausgrabung

In den 1990er Jahren stieß Schmidt auf Göbekli Tepe, als er Untersuchungen aus den 1960er Jahren der Universität Chicago und der Universität Istanbul überprüfte. Diese Untersuchungen hatten die Anwesenheit alter Steinwerkzeuge und Kalksteinplatten vermerkt, aber die volle Bedeutung der Stätte nicht erkannt. Schmidt hingegen war von dem Potenzial der Stätte fasziniert und begann 1995 mit eigenen Ausgrabungen unter der Schirmherrschaft des Deutschen Archäologischen Instituts.

Schmidts sorgfältige Ausgrabungen brachten die monumentalen Steinsäulen und kunstvollen Schnitzereien ans Licht, die mit Göbekli Tepe in Verbindung gebracht werden. Seine Arbeit zeigte, dass die Stätte viel älter war als bisher angenommen und ins 10. Jahrtausend v. Chr. datierte. Diese bahnbrechende Erkenntnis stellte bestehende Theorien über die Ursprünge der Zivilisation in Frage und hob die Bedeutung von zeremoniellen und religiösen Strukturen in frühen menschlichen Gesellschaften hervor.

Beiträge und Vermächtnis

Klaus Schmidts Arbeit in Göbekli Tepe hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Archäologie und unser Verständnis der Menschheitsgeschichte. Seine Funde zeigten, dass komplexe soziale und religiöse Verhaltensweisen lange vor dem Aufkommen der Landwirtschaft entstanden, was darauf hindeutet, dass der Antrieb, monumentale Strukturen zu errichten, ein Katalysator für die Entwicklung sesshafter Gemeinschaften und landwirtschaftlicher Praktiken gewesen sein könnte.

Schmidt verfasste zahlreiche Publikationen über Göbekli Tepe1 und teilte seine Erkenntnisse mit der akademischen Gemeinschaft und der Öffentlichkeit. Seine Hingabe zur Stätte ging über die Ausgrabung hinaus; er war tief in Bemühungen zur Erhaltung und zum Schutz von Göbekli Tepe involviert und erkannte dessen globale kulturelle und historische Bedeutung.

Tragischerweise verstarb Klaus Schmidt am 20. Juli 2014, doch sein Vermächtnis lebt durch die fortlaufende Arbeit in Göbekli Tepe weiter. Sein Pioniergeist und seine wissenschaftlichen Beiträge inspirieren weiterhin Archäologen und Forscher weltweit.

Persönliche Reflexionen

Kollegen und Freunde erinnern sich an Schmidt als leidenschaftlichen und unermüdlichen Verfechter von Göbekli Tepe. Sein Arbeitsethos und seine Neugier wurden nur durch seine Bescheidenheit und Offenheit für neue Ideen übertroffen. Schmidt sprach oft von der Ehrfurcht, die er empfand, wenn er zwischen den alten Säulen stand und über die Köpfe und Hände nachdachte, die sie vor Tausenden von Jahren erschaffen hatten. Dieses Gefühl von Staunen und Respekt vor dem Einfallsreichtum früher Menschen durchdrang seine Arbeit und inspirierte diejenigen, die mit ihm arbeiteten.

Überdenken der Geschichtsschreibung

Göbekli Tepe stellt die konventionelle Erzählung der landwirtschaftlichen Revolution in Frage. Bisher glaubte man, dass die Entwicklung der Landwirtschaft um 8000 v. Chr. zur Entstehung dauerhafter Siedlungen und in der Folge zu komplexen Gesellschaften und monumentaler Architektur führte. Göbekli Tepe jedoch datiert mehrere Jahrtausende vor der Entstehung der Landwirtschaft. Dies impliziert, dass der Antrieb, solch einen Komplex zu bauen, der landwirtschaftlichen Revolution tatsächlich vorausgegangen und sie möglicherweise sogar inspiriert haben könnte, anstatt eine Folge davon zu sein.

Soziale und religiöse Implikationen

Der Bau von Göbekli Tepe hätte ein erhebliches Maß an sozialer Organisation und Zusammenarbeit erfordert. Die Fähigkeit, große Gruppen von Menschen für den Bau und die Instandhaltung der Stätte zu mobilisieren und zu versorgen, deutet auf eine komplexe Sozialstruktur mit gemeinsamen religiösen oder kulturellen Überzeugungen hin. Dieses Maß an Organisation zeigt, dass soziale Komplexität viel früher auftrat als bisher angenommen, möglicherweise als Ergebnis religiöser oder gemeinschaftlicher Aktivitäten und nicht als Folge eines landwirtschaftlichen Überschusses.

Fortgeschrittenes Wissen und Fähigkeiten

Die Handwerkskunst, die in den Schnitzereien und dem architektonischen Design von Göbekli Tepe zu sehen ist, weist auf fortgeschrittene Fähigkeiten und Kenntnisse seiner Erbauer hin. Immerhin wurden hunderte Stehlen mit je mehreren Tonnen Gewicht verbaut. Die präzise Anordnung und Ausrichtung der Säulen deutet auch auf ein Verständnis der Astronomie hin. Diese Erkenntnisse legen nahe, dass prähistorische Menschen ein Maß an Raffinesse und symbolischem Denken besaßen, das frühere Annahmen über die kognitiven und kulturellen Fähigkeiten von Jäger- und Sammlergesellschaften in Frage stellt.

Der „Geierstein“, Stehle mit astronomischen Daten

Globale Bedeutung

Die Entdeckung von Göbekli Tepe hat eine Neubewertung der frühen menschlichen Geschichte im globalen Maßstab ausgelöst. Es legt nahe, dass der Ursprung der Zivilisation kein linearer Prozess war, der ausschließlich an die Entwicklung der Landwirtschaft gebunden war. Stattdessen könnte er von einem Zusammenfluss von Faktoren getrieben worden sein, einschließlich sozialer und religiöser Motivationen. Dies hat Wissenschaftler dazu veranlasst, andere alte Stätten mit neuen Perspektiven zu untersuchen und nach Beweisen für frühe monumentale Architektur und komplexe soziale Verhaltensweisen zu suchen.

Fazit

Göbekli Tepe steht als Zeugnis für den Einfallsreichtum und das spirituelle Leben unserer prähistorischen Vorfahren. Es verschiebt den Zeitrahmen der menschlichen Zivilisation zurück und zwingt uns, die Faktoren, die zur Entwicklung komplexer Gesellschaften führten, neu zu überdenken. Dazu gesellt sich auch eine brennende Frage, die sich immer wieder Kontext diverser Hochkulturen aufdrengt: Was hat diese fortgeschrittenden Zivilisationen zurückgeworfen? Während die Ausgrabungen extrem langsam weitergehen und neue Entdeckungen gemacht werden, wird Göbekli Tepe zweifellos ein zentraler Punkt in der Erforschung der Menschheitsgeschichte bleiben. Wenn jedoch zentrale Organisationen des Systems wie das World Economic Forum tatsächlich gezielt verhindern, dass dort ein signifikanter Fortschritt erzielt wird, verwehren sie uns damit tiefgehende Einblicke in die Anfänge der menschlichen Zivilisation.


  1. Klaus Schmidt, Göbekli Tepe: A Stone Age Sanctuary in South-Eastern Anatolia (Berlin: ex oriente e.V., 2010) ↩︎

Über den Autor

Hallo, mein Name ist Christian Köhlert, ich bin Therapeut, Autor, Designer und Produzent digitaler Inhalte. Primär lebe ich in Vauderens im Kanton Freiburg in der Schweiz. Ich habe mich schon immer für die Mysterien des Lebens begeistert und viele Jahre mit dem Studium diverser Fachgebiete – von Hermetik bis Quantenphysik – verbracht. Die Essenz meiner Recherchen veröffentliche ich auf dieser Seite.

Christian Köhlert Autor der Phönix- und Matrix-Hypothese

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